Abkehr
Reviews: “Abkehr” strikes hard without leaving one numb, its inspiring ideas leaving a deeply satisfying mark. For many it may take a bit of patience as Zaar have created a brute that is not easily accessible initially but once inside it opens up a multitude of gratifying sounds. - thisisnotascene.com --- "Abkehr" ist einfach so anstrengend! Es ist aufdringlich, viel zu extrem und sperrig. Und das Bedeutendste: Es gefällt mir gerade deswegen so gut! Wer einen richtigen Eindruck davon bekommen möchte, wie Chaos klingt und wo nicht nur ab und an mal ein cleaner Jazz-Akkord in den Raum geworfen wird - hier ist die Gelegenheit! Anhören! Kaufen! Dringend! - Partyausfall --- "Hier trifft brutalste dissonante CONVERGE-Raserei auf nicht minder brutalen Mosh und fies schleppende Rifflawinen. Ein Fundament, wie geschaffen für das unglaubliche Organ von Frontfrau Alexandra von Bolz’n (den Namen muss man sich angesichts dieser Platte mal auf der Zunge zergehen lassen). Schon schade, dass der Release von „Abkehr“ auch zugleich das Ende der Zusammenarbeit mit ihr bedeutet. Bis Ersatz gefunden wurde, erfreuen wir uns einfach an dieser intensiven Platte, die zudem mit einem wunderschönen Siebdruck-Cover versehen wurde. Bitte mehr davon. Jens Kirsch" - Ox-fanzine --- "ZAAR zelebrieren einen kopflastigen Noise-Wall, dessen kompositorische Barrierefreiheit schnell als sinnloses Chaos fehlgedeutet werden kann. Mit etwas Einarbeitung erschließen sich einem die schwindelerregend schlingernden Eruptionen mehr und mehr, und auch das online ausgebreitete Bandkonzept verliert seinen hornbebrillten Studentenmief. Alexandra (ebenfalls von den leider aufgelösten Krachmaten Bolz´n bekannt) gehört eh zu den besten Brülldamen des Landes. „Abkehr“ erscheint nur auf Vinyl, mit Siebdruckcover und Download-Code. Unter www.facebook.com/zaarism können sich Fans von Killl und anderen Feuilleton-Lärmern schon mal mit Brechern wie ´A´, ´1´, ´2´ oder ´3´ vertraut machen." - Rockhard --- Played shows with bands like : Blacklisted, Knut, Rising, Coilguns, Earthship, the Secret, Deafheaven … Toured with : NVRVD, the Zygoma disposal Bandvorstellung: Zaar besteht aus drei Musikern, die sich nach dem Ableben ihrer sich meist im Bereich von Metal, Hardcore oder Alternativ Rock aufhaltenden vergangen Bands oder Projekten nach mehr gesehnt haben, als dem bloßen Eintauchen in ein Genre bzw. dem aufspringen auf einen bereits rollenden Zug. Am Anfang war der Gedanke etwas Neues, etwas noch nie Dagewesenes, und somit allem „Weltlichen“ zu entfliehen so groß, dass es fast 1 ½ Jahre gedauert hat erste musikalische Ideen zu finden, die der Ausarbeitung wert erschienen. Diese kreative Phase der Ausarbeitung brachte die Tatsache ans Licht, dass das, woran man sich heranwagte, gleichermaßen aufregend wie zum großen Teil unspielbar war, sodass viel Zeit vergehen musste, ehe Wege gefunden wurden die Gedanken musikalisch umzusetzen und der eigentliche Selbstfindungsprozess der Band beginnen konnte. Zu jenem Zeitpunkt bestand Zaar aus vier Personen. - Alexandra von Bolz’n / Gesang - Robert Steinert / Schlagzeug - Dawid Piprek / Bass - Martin Pietzsch / Gitarre In dieser Konstellation haben Zaar in knapp 3 Jahren ein ca. eine halbe Stunde andauerndes Programm ausgearbeitet und spielen gelernt, welches seines gleichen sucht. Aus dem Drang, sich von dogmatischen Songstrukturen, von konventionellen Genres und allg. gesellschaftlichen Zwängen zu befreien, ist ein Stück Musik entstanden, das, obgleich beeinflusst durch einige besondere Künstler, sich durch sein Reichtum an Kontrasten von eben diesen Dogmen abkehrt und eine so explosive und fesselnde Wirkung auf seine Zuhörer ausübt, dass dieser in zeitweisen „Lärmpausen“ eine Stecknadel fallen zu hören vermag. Ein Werk von solchem Gehalt festzuhalten, bedurfte der glücklichen Bekanntschaft mit einem Gleichgesinnten: Sylvain Carroz vom Berliner Tonkollektiv leistete mit seinem Verständnis für die Musik, seiner Offenheit, alternative Methoden anzuwenden und nicht zuletzt seiner Geduld den klanglich abschließenden Beitrag einer intensiven Zeit des Aufnehmens und Masterns, die im Winter 2010/2011 begann und bis zur Jahresmitte 2011 anhielt. Das Ende der Produktion bedeutete auch das Ende der Zusammenarbeit mit Alexandra von Bolz’n. Auf der Platte zu hören ist das erwähnte Programm, welches zu 95% unsere derzeitige Live-Show beinhaltet. Zur Platte gibt es einen Downloadcode, mit dem man sich neben dem Programm am Stück noch zwei weitere Versionen der Platte, sowie das Cover downloaden kann. Das Artwork - eine Abstraktion des Titels der Platte „Abkehr“ – wurde von Dawid entworfen und durch Oliver Nehrlich per Siebdruckverfahren auf das Cover gebracht. Zaar ist in ständig in Bewegung und blickt voller Enthusiasmus der Zukunft entgegen.
