Und jetzt Licht, bitte!!!
Matze Rossi, der MacGyver unter den Singer-Songwritern, seit über 20 Jahren musikalisch aktiv, wäre eigentlich der ideale Werbeträger für Baumärkte. Der Mann macht wirklich alles selbst: Songwriting, Texte, Aufnahmen, Booking, Label, Pressearbeit, Artwork, Merchandising. Der Schweinfurter Ausnahmemusiker, mit richtigem Namen Matthias Nürnberger, vergießt gleich literweise Schweiß und Herzblut, wenn es um seine Musik geht. Endlich erscheint das langersehnte 5te Studioalbum. Der dreifache Familienvater, Yogalehrer, Dozent für Sozialpädagogik, Sänger der Punkrock Band Bad Drugs und überzeugte Veganer hat sich noch irgendwie Zeit aus dem Ärmel geschüttelt und 13 Songs in Eigenregie im eigenen Keller aufgenommen. „Und jetzt Licht, bitte!“ verspricht melancholische aber hoffnungsvolle Geschichten aus dem Leben und für das Leben. Von fragil bis gewaltig berühren besonders die Texte von Matze Rossi und wie sie von ihm mit seiner unverwechselbaren Art gespielt und gesungen werden. „...und ich sehe die Menschen wie sie geboren werden um dann irgendwann zu sterben, dazwischen geht es nur um atmen, um nehmen und geben, lieben und leben, welche Rolle nimmst du ein auf welcher Seite willst du stehen, wie du dich entscheidest liegt nicht in deinen Genen...“ (aus „Wunder“ vom Album „Und jetzt Licht, bitte!“) Zum ersten Mal singt Matze auch auf Englisch. „we keep company we are partners in crime it's us against the world we keep walking the line we can talk the day and night away you are heaven-send you are my friend.“ (aus „best friends“ vom Album „Und jetzt Licht bitte!“) Ein Lied für seinen langjährigen Freund Wauz, Sänger von Red Tape Parade, der im letzten Jahr an Krebs gestorben ist macht deutlich wie offen und ehrlich Matze seine Lieder schreibt und die Zuhörer daran teilhaben lässt.
